Freitag, Januar 02, 2009

Lloyd-Werft-Übernahme durch Fincantieri offensichtlich vorerst gescheitert, berichtet der Weser-Kurier...

Die mehrheitliche Übernahme der Bremerhavener Lloyd Werft durch den italienischen Fincantieri-Konzern findet nicht wie vorgesehen statt.

Das meldet heute der Weser-Kurier (Ausgabe vom 2. Januar 2009).

Laut WK wollte Fincantieri seinen 21-Prozent-Anteil auf mehr als 50 Prozent aufstocken und die Beteiligung des Landes Bremen (13 Prozent) mit übernehmen.

Jetzt ist die bis zum Ende des Jahres 2008 eingeräumte Frist abgelaufen. Der Senat bedauert die Entwicklung und fordert die Geschäftsführung der Lloyd Werft auf, ein tragfähiges Konzept vorzulegen.

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2 Comments:

Anonymous Anonym said...

Das hat Radio Bremen gestern auch schon gemeldet.
Aber warum steht darüber nichts in der NORDSEE-ZEITUNG, wenn es mittlerweile auch schon im Bremer Weser-Kurier steht...?

12:34 nachm.  
Anonymous Anonym said...

Die Radio Bremen Meldung vom 31.12.2008 (!!!) :

Fincantieri übernimmt keine weiteren Anteile

Die italienische Werft Fincantieri wird nicht wie geplant die Mehrheit an der Bremerhavener Lloyd Werft übernehmen. Das Unternehmen teilte dem Bremer Senat mit, eine Option für die Übernahme vorerst nicht wahrzunehmen.
Die Option läuft heute aus.
Senatssprecher Heseler sagte zu Radio Bremen, mit der Absage habe die Werft die Erwartungen des Landes nicht erfüllt. Dennoch bleibe man auch im kommenden Jahr über eine Aufstockung der Anteile im Gespräch.
Bremen verhandelt derzeit auch mit der Lloyd-Werft über ein Zukunftskonzept für das Unternehmen.

!!! Sollte das nur mit weniger Personal zu realisieren sein, werde das Land das mitragen, so Heseler. !!!

Das Land ist mit etwa 13 Prozent an der Lloyd Werft beteiligt.
Der Einstieg Bremens war Bedingung Fincantieris gewesen sich Ende 2005 mit 8 Millionen an der Werft zu beteiligen und rund 21 Prozent der Werftanteile zu übernehmen. Ein weiterer großer Gesellschafteranteil liegt bei Werftchef Lüken.

Soweit Radio Bremen zu Sylvester.

Was mit Ausrufezeichen versehen ist, kann man ruhig dreimal lesen!
Besonders die Kollegen, die man jetzt auf die Straße setzt!

12:44 nachm.  

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