Donnerstag, September 25, 2008

Bremerhavener Havenwelten schaffen Arbeitsplätze - aber was für welche?

In den Bremerhavener Havenwelten sollen mit Hilfe der vielen hundert Millionen Euro an öffentlichen Mitteln Arbeitsplätze entstehen, um die Strukturkrise Bremerhavens zu überwinden.

Am vergangenen Sonnabend war die Qualität so mancher dieser Arbeitsplätze in der Nordsee-Zeitung auf einer Anzeigenseite zu besichtigen (NZ vom 20. September 2008, Seite 48) .

So sucht beispielsweise das erste Havenwelten-Hotel am Platze "Aushilfskräfte / Studenten" als Nebenbeschäftigung für flexible Menschen in der Gastronomie.

Und ein Bekleidungsgeschäft sucht "studentische Aushilfen (auf 400-Euro-Basis) für den Verkauf". Hier wird sogar zusätzlich noch eine Teilzeitkraft gesucht - ohne Einschränkung auf Studenten und Aushilfen.

Ein weiteres Bekleidungsgeschäft sucht zwar erstaunlicherweise eine "DOB-Verkäuferin", aber sie soll als "Store-Managerin" tätig sein. Ergänzt wird die "Führungskraft" durch "Aushilfen auf 400-Euro-Basis".

Bleibt zu hoffen, dass dies eine völlig außerhalb des sonst Üblichen gelegene Zufallsbeobachtung war.

Aber der Magistrat wird sicherlich demnächst eine Bilanz über die in den Havenwelten geschaffenen Arbeitsplätze und die öffentlichen Aufwendungen in Relation zu einem solchen Arbeitsplatz vorlegen.

Oder erwartet jemand etwas anderes?

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1 Comments:

Anonymous Anonym said...

Hallo mein ehemaliger Lehrer,
die letzte Frage im Beitrag beantworte ich mit einem klaren NEIN.
Die GroKo will auch, laut Koa-Vertrag, auf dem Phillipsfield Arbeitsplaetze schaffen indem die Flaeche an Kaufland verhoekert wird obwohl jeder Dorftrottel weiss was fuer Arbeitsplaetze die Schwarz-Gruppe in solchen Maerkten schafft.
Ganz schoen trottelig, weil dadurch, innerhalb Lehes, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplaetze floeten gehen werden.

3:57 nachm.  

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