Mittwoch, August 05, 2009

Das Bremerhavener Klimahaus ist auch in Kleinigkeiten gut - Die Rede eines damals 12-jährigen Mädchens auf der UN-Klimakonferenz 1992 in Rio...

Im Bremerhavener "Klimahaus 8 Grad Ost" ist eine eindrucksvolle Rede der zu diesem Zeitpunkt 12-jährigen Severn Cullis-Suzuki zu sehen und zu hören. Sie wurde von ihr während der UN-Klimakonferenz des Jahres 1992 in Rio de Janeiro gehalten.

Manch einer mag wegen der Vielfalt der Eindrücke im Klimahaus nur ein paar Worte dieser Rede aufschnappen und dann weiterschlendern.

Damit verpasst der Mensch ein paar kluge Gedanken eines Kindes zur weltpolitischen Entwicklung.

Deswegen steht hier ein Hinweis auf einen Text über die Sprecherin bei Wikipedia und der Link zu Youtube, wo diese Rede präsentiert wird. Der Beitrag wurde bisher fast zwei Millionen mal aufgerufen.

Wer den Text nur nachlesen will, kann dies hier tun.


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1 Comments:

Blogger juwi said...

Hallo Detlef,

danke, dass du in deinem Blog auf diesen Film in der Ausstellung "Perspektiven" des Klimahauses hinweist. Ich hoffe, dass viele Besucher ihn sehen und darüber nachdenken werden.

In Anbetracht der drohenden Klimakatastrophe ist diese Rede des damals zwölfjährigen Mädchens Severn Cullis-Suzuki vor den Delegierten der UN Klimakonferenz 1992 in Rio de Janeiro aus meiner Sicht eines der wichtigsten Dokumente der Menschheit. Nicht nur was sie dort sagte, sondern auch wie sie es sagte, war eine schallende Ohrfeige für den damaligen Präsidenten der USA, Herrn Bush, und andere Hardliner aus der internationalen Politik und Wirtschaft. Die Bilder aus dem Publikum vermitteln den Eindruck, als habe sie viele der damals Anwesenden nachdenklich gestimmt - passiert ist in den 15 Jahren bis zum entscheidenden IPCC-Klimareport jedoch NICHTS.

Auch jetzt, wo die Uhr bereits "fünf nach Zwölf" anzeigt, wird noch um jedes Milligramm Kohlendioxid gefeilscht um mühsam zu einem Kompromiss zwischen den Nationen auf unserem Planeten zu finden. Währenddessen läuft der Menschheit die Zeit davon und die ersten Inseln und tiefgelegenen Küstenbereiche beginnen bereits im Meer zu versinken. Die Zeit zum Feilschen ist vorbei. Das Klima lässt nicht mit sich handeln. Die Menschheit muss die Gesetze der Natur akzeptieren, oder sie wird die Folgen ihrer Ignoranz zu spüren bekommen. Das Klima ist in dieser Frage absolut kompromisslos.

Manche Menschen mögen ja immer noch denken: "Was schert mich das alles. Nach mir die Sintflut." Die könnte schneller kommen, als ihnen lieb ist, und für einige Menschen im Pazifik ist sie bereits Realität.

Auch ich hatte im September 2008 einen Artikel über Severn Cullis-Suzuki geschrieben, und vor kurzen habe ich eine Version des Videos mit ihrer Rede mit deutschen Untertiteln unter dieser Internetadresse gefunden: www.youtube.com/watch?v=1h7Can3tPEc

Gruß,
juwi

7:52 vorm.  

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